Avon – Frauenlauf 2012

May 14th, 2012

Am Tag des Pokal-Finales Dortmund – Bayern,  ein Erfahrungsbericht

Jedes Jahr wieder melde ich mich zum Berliner Avon-Frauenlauf an. Für den, der vor 3 Tagen statt fand, hatte ich mich sogar schon im Dezember letzten Jahres angemeldet. Und immer weiß ich, dass es eine ziemliche Tortur wird, auf die alte Bestzeit noch einen draufzusetzen. Dabei könnte es so schön sein. Gemeinsam mit über 3000 anderen Frauen lässig durch den Tiergarten traben und sich von der jubelnden Meute an der Strecke feiern lassen. So war es zumindest beim ersten mal. Rückblickend betrachtet, war das der entspannteste Lauf, den ich je absolviert habe. Danach allerdings wollte ich mich nie wieder von alten Omis oder übergewichtigen Dampfwalzen überholen lassen. Der Ehrgeiz hatte mich gepackt und nicht mehr losgelassen. Aber kommen wir zurück ins Jahr 2012. Nur eine Freundin und ich waren aus der BATATA-Laufgruppe dabei. Wir wünschten uns viel Glück und einen guten Lauf, und los ging es auf der Straße des 17. Juni immer geradeaus zum großen Stern. Links und rechts am Straßenrand standen Ehemänner, Väter, Kinder und Familienangehörige. Nur meine nicht, denn heute war ja Pokalfinale, und die Jungs wollten die erste Halbzeit auf keinen Fall verpassen. Die treuen Zuschauer hielten Schilder hoch, auf denen Sätze standen wie: „Unsere Mama ist die Schnellste“ oder „ Miri und Lara, ihr schafft das!“. Sie schrien, klatschen und jubelten frenetisch, so dass der erste Kilometer ein Kinderspiel war. Meine Pulsuhr machte mich aber gleich darauf aufmerksam, dass ich viel zu schnell unterwegs war, kurze Zeit später merkte das auch mein Körper, ich ging also auf die Bremse und versuchte meine Atmung unter Kontrolle zu bekommen. Bei Kilometer 3 fühlte ich mich endlich besser. Ich wurde von unglaublich vielen Frauen überholt und wunderte mich, dass ich trotzdem eine gute Zeit lief. Neben mir tauchte ein kleine Läuferin auf und rief: „ Oh, BATATA läuft auch mit, das ist ja schön.“ Es war eine Kundin, die schon oft etwas bei uns im Atelier gekauft hatte. Meinen Ausruf des Erkennens und das anschließende Hallo hörte sie noch im Überholvorgang, und dann war sie weg. Das Ende der ersten Runde näherte sich. Wir bogen aus dem Tiergarten auf den 17. Juni ein. Irgendwo am Horizont erschien die Siegessäule. Dorthin mussten wir und dann links in die Hofjägerallee einbiegen. Alle Kilometerpunkte hatte ich im Kopf. Die Straße des 17. Juni zog sich wie Kaugummi. Endlich erreichten wir die blöde Goldelse. Ich wusste, das war das letzte mal heute, dass ich sie passieren musste. Die Hälfte der Strecke war geschafft. Nun ging es kreuz und quer durch den Tiergarten. Immer noch wurde ich überholt, immer noch versuchte ich einen Erholungsmodus zu finden, aber die anderen zogen mich mit. Nach Kilometer 6 konnte ich nicht mehr, wollte aufhören, Irina Mikitenko war jetzt schon fast im Ziel, und ich musste mich noch immer schinden. Ich überredete mich dann doch weiter zu laufen, denn alles andere wäre ja auch blöd gewesen. Meine Beine liefen irgendwie automatisch, aber mein Kopf hatte ein Problem. Bei Kilometer 7 fing ich an andere Läuferinnen zu überholen, zur Abwechselung ein positives Gefühl. Kilometer 8 führte auf den Bremer Weg, der parallel zur Straße des 17. Juni verläuft. Dort sah man zwischen den Bäumen die Frauen, die jetzt erst in die zweite Runde gingen. Ich bedauerte sie und sehnte mit schmerzenden Füßen das Ziel herbei. Am Wegesrand tauchte eine Wasserstation auf, das schien mir eine gute Idee zu sein. Hat schon mal jemand versucht während des Laufens aus einem Plastikbecher eiskaltes Wasser zu trinken? Es brachte mich total aus dem Rhythmus, ich war stinksauer auf mich selbst. Aber da war Kilometer 9 an der Amazone, der merkwürdigen Pferdestatue. Wieder überall Zuschauer, die nervten jetzt irgendwie, genau wie die Sambatrommler, ich konnte sie nicht mehr ertragen. Auch für komische Sprüche wie „Nur noch einen Kilometer, Tempo hopp hopp“ fehlte mir gerade der Humor. Ich quälte mich verbissen zur Zielgeraden. Aber dann, beim Herauskommen aus dem Wald und Einbiegen auf die Straße des 17. Juni, setzte ich mit einer Mischung aus Trotz und dem Getragenwerden durch den Beifall der Zuschauer zu einem unerwarteten Endspurt an, hörte noch meinen ehemaligen Schulkameraden Björn am Straßenrand laut meinen Namen rufen und erreichte nach 51 Minuten und 44 Sekunden total erschöpft das Ziel. Dort empfing mich meine Laufgruppen-Kumpanin, die schon seit 8!!!Minuten auf mich wartete. Sie kam unter die besten 40. des Gesamtfeldes – Chapeau . Ich belegte Platz 475 mit neuer Bestzeit. Stolz waren wir auf uns, aber wir fühlten uns auch fix und fertig, wollten nur noch eine heiße Dusche und eine bequeme Couch. Ich kam nach Hause, die Wohnung war leer, die Jungs schauten außerhalb bei Freunden. Irgendwann lag ich dann vor dem Fernseher. Gerade fing die zweite Halbzeit an. Ich erfasste den Spielstand, freute mich riesig, bekam noch das 4:1 mit, freute mich wieder und schlief tief und fest ein.

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Die schöne Party und BATATA und Berliner Kinderfußball

April 19th, 2012

Dass wir eine eigene Laufgruppe auf die Beine gestellt haben, konnte in unserem Blog ja schon ausgiebig mitverfolgt werden. Heute allerdings haben wir ein weiteres Projekt realisiert. Gemeinsam mit “die schöne Party” unterstützen wir den Berliner Sportverein “SV Pfefferwerk”, genauer gesagt die Fußballmannschaft der E1-Junioren, die in der Landesklasse Berlin im Punktspielbetrieb spielt.

“Die schöne Party” hat den Trikotsatz für die 10-11jährigen Jungs spendiert und wir die komplette Beschriftung. Eine hoffentlich bald Nachahmer findende Besonderheit ist das Material, aus dem die Trikots und Shorts sind.  Da im Sport mittlerweile fast alles aus sogenannten synthetischen Funktionsstoffen ist, mussten wir lange nach einem Produkt suchen,  das unseren Anforderungen an Nachhaltigkeit gerecht wird. Die Serie der Firma Uhlsport nennt sich “Progressiv” und wird aus recycelten PET-Flaschen hergestellt. Ein kleiner Auszug aus der Produktbeschreibung: “… Ökologisch und nachhaltig. Mit unserem PROGRESSIV Trikot leistet dein Team einen Beitrag zur Nachhaltigkeit. Dieses Shirt und die dazu passenden Shorts wurden aus geschredderten PET Flaschen hergestellt. Das heißt aus normalen, durchsichtigen Plastikflaschen, wie du sie von Getränken, insbesondere Wasserflaschen kennst. Ein Kurzarmtrikot besteht aus 4 Flaschen, ein Langarmtrikot aus 5 und die Shorts aus 3 Flaschen.”

Für die Kids ist das eine coole und überzeugende Umsetzung von Recycling in ihrem täglichen Leben. Hier können sie selbst erfahren, dass aus scheinbarem Abfall ein neues, nützliches Produkt entsteht, das – nebenbei bemerkt – mit hervorragenden Trageeigenschaften punktet.

Am kommenden Samstag spielt die Mannschaft das erste mal in den neuen Trikots. Spätestens am Montag werdet Ihr erfahren, wie es ihnen ergangen ist, versprochen.

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Kartoffel zugelaufen – Wer gibt ihr einen Namen?

January 20th, 2012

BATATA hat Zuwachs bekommen. Nein, die Rede ist nicht von weiteren Kindern, herrenlosen Haustieren oder David, unserer fleißigen Aushilfe. Diese sympathische Kartoffel gehört jetzt zu unserer Familie:

Leider hat sie noch keinen Namen und hört deshalb auch nicht, wenn man sie ruft.
Vielleicht fällt Euch ja etwas Passendes ein. Wir wissen nicht, ob es ein Kartoffel oder eine Kartoffeline ist, daher sollte der Name am besten unisex sein.

Schreibt uns Eure Vorschläge (als Kommentar zu diesem Beitrag, per Mail oder über unsere Facebook-Seite). Wer den passenden Namen für unseren neuen BATATA-Sprössling findet, darf sich zur Belohnung ein Shirt aus unserer Kollektion aussuchen!

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Gutschein-Aktion

January 2nd, 2012

Weihnachten ist vorbei und das Konto leer gefegt. Wer doch noch etwas Weihnachtsgeld übrig hat, kann bei Biodeals.de jetzt ein echtes BATATA-Schnäppchen machen:

Es gibt 50 Einkaufsgutscheine im Wert von 50 EUR für nur 23,90 EUR zu erstehen. Die Gutscheine sind bis Ende April gültig und gelten für unser gesamtes Sortiment. Einfach HIER klicken.

Wer selber gerade nichts braucht, kann den Gutschein übrigens auch verschenken.

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Spontaner Besuch aus dem Süden

November 1st, 2011

Gestern hatten wir netten Besuch von unseren Korrekte Klamotten-Kumpanen Glücksstoff aus Stuttgart. Nachdem sie quasi nebenbei den Utopia-Award gewonnen haben (Yeah! Yeah! Yeah!), hatten Daniela und Björn noch Zeit für einen kurzen Abstecher zu uns.

Glücksstoff produziert wie wir in Deutschland, natürlich nur mit Stoffen aus Bio-Baumwolle. Als überzeugte Veganer gehen sie aber noch einen Schritt weiter und verwenden für Ihre Kollektion teilweise pflanzlich gefärbte Stoffe.

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Krempelhosen aus Bio-Jersey

October 24th, 2011

So läuft es immer bei uns. Wir haben was Neues und nie Zeit, es in den Webshop einzupflegen oder einen Newsletter darüber zu schreiben oder gar einen Blogeintrag zu vollbringen. Die Hosen (siehe Bilder) haben wir schon seit dem Sommer. Sie sehen toll aus, man kann sie wunderbar zu unseren Shirts und Kleidern kombinieren, mit Sicherheit hätte man in der warmen Jahreszeit auch tolle Draußen-Werbefotos von Babies mit Hosen machen können. Aber was soll´s, hoffentlich noch pünktlich zum Weihnachtsgeschäft gibt es sie ab jetzt in unserem Online-Shop. Insgesamt haben wir 6 verschiedene Farben in jeweils 4 Doppelgrößen (50/56, 62/68. 74/80, 86/92). Wie gewohnt ist alles bis auf die Baumwolle “made in Germany”. Wir haben nur feinste Bio-Baumwoll-Stöffchen verarbeitet. Lediglich in den Bündchen ist 5% Elastan. Das ist aber auch gut so, damit auch nichts rutscht und alles trotzdem schön dehnbar ist. Die Bündchen kann man krempeln. So wächst die Hose mit dem Kind mit.

Hier könnt Ihr die Hosen bestellen

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Es darf gevotet werden!

October 14th, 2011

Da haben wir doch glatt den Start der Bioheld-Ökomodelabel-Abstimmung verpasst, weil wir mit unseren Kids in den Herbstferien und offline waren…

Jetzt aber fix! Natürlich sind auch viele befreundete Labels nominiert, aber wir freuen uns natürlich, wenn Ihr für uns stimmt ;-) :

http://www.bioheld.de/bioheld-lieblings-okomodelabel-2011-die-abstimmung/

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Wie radioaktiv ist Deine Bank?

August 26th, 2011

Das haben auch wir uns nach Fukushima gefragt und waren ziemlich geschockt, wie verstrickt Deutsche Banken mit der internationalen Atomindustrie sind.

Die Umweltorganisation urgewald hat in ihrer Verbraucherbroschüre „Wie radioaktiv ist meine Bank?“ die Finanzdienstleistungen elf deutscher Banken für die internationale Atomindustrie untersucht: von der Vergabe von Firmenkrediten über die Ausgabe und den Besitz von Anleihen bis zur Ausgabe und dem Besitz von Aktien.

Platz Eins belegt die Deutsche Bank, die zwischen 2000 und 2009 die Atomindustrie mit 7,8 Mrd. Euro unterstützt hat. Ihr folgen die Commerzbank mit 3,9 Mrd. Euro und die UniCredit/Hypovereinsbank mit 2,3 Mrd. Euro Unterstützung.

Den Stromanbieter haben wir schon vor Jahren gewechselt, seit ein paar Monaten haben wir endlich auch eine “vernünftige” Bank. Die Ethikbank legt Ihre Anlagekriterien und Depotstrukturen offen. Sie vergibt keine Kredite an bzw. kauft keine Aktien von Firmen aus der Atom- und Waffenindustrie, von Firmen, die Saatgut oder Pflanzen gentechnisch verändern und Unternehmen, die Menschenrechtsverletzungen, Kinderarbeit und Korruption zulassen.

Mittlerweile gibt es ja einige nachhaltige Banken mit unterschiedlichen Portfolioschwerpunkten, z.B. GLS, Triodos oder Umweltbank. Leider bietet bisher keine dieser Banken eine Möglichkeit, Bargeld einzuzahlen. Wer als Einzelhändler oder Unternehmer mit Bargeldeinnahmen zu tun hat, steht also immer noch vor dem Problem, dass er Scheine und Münzen nicht direkt einzahlen kann. Hier empfiehlt sich dann der Umweg über eine Genossenschaftsbank.

Neben der Broschüre, gibt es auf der Website auch detaillierte Informationen zur Verstrickung der Banken mit der Waffen- und Atomindustrie, sowie vorformulierte Wechselbriefe.

Wer sich noch mehr informieren möchte, dem sei ein Termin Ende September in Berlin ans Herz gelegt. Am 21.09.2011 lädt der ecoShowroom ab 19.00 Uhr zur Gesprächsrunde mit dem Thema “Social Banking”. Die Expertin Barbara Happe von urgewald wird vor Ort sein, informieren und Fragen beantworten.

Social Banking Informationsabend am Mittwoch, 21. September 2011, 19 Uhr
ecoShowroom, Almstadtstraße 35, 10119 Berlin-Mitte
Der Abend ist offen für alle Interessierten, aufgrund des begrenzten Platzes bitten anmelden unter veranstaltungen@ecoshowroom.de

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Neue Praktikantin

August 25th, 2011

Seit letzter Woche haben wir eine neue Praktikantin bei uns: Julia ist 22 Jahre alt und studiert an der AMD Mode- und Designmanagement. Bis Dezember wird sie bei uns bleiben und demnächst auch frischen Wind in unseren Onlineauftritt bringen – zum  Relaunch unseres Onlineshops seid Ihr jetzt schon herzlich eingeladen!

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Nachhaltiger Start ins neue Schuljahr

August 25th, 2011

In vielen Bundesländern ist es bereits soweit: für die Großen hat das neue Schuljahr angefangen! Gerade die Erstklässler und neuen Vorschulkinder starten in eine aufregende Zeit – der „Ernst des Lebens“ beginnt.

AB/CD-Kapuzenshirt

In Bayern, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen dürfen die Schulanfänger erst im September los legen. Wer also noch auf der Suche nach einem 1A-Einschulungsgeschenk ist, dem können wir helfen. Unsere Empfehlung ist ein BATATA-Shirt mit Aufdruck. Da gibt es das „Schulkind“, den „Anfänger“ oder ganz cool „AB/CD“ im AC/DC-Glitzer-Look. So können die Kids ihren neuen Titel stolz auf der Brust tragen, und die anderen Kinder auf dem Spielplatz wissen, mit wem sie es zutun haben. Ganz natürlich aus Bio-Baumwolle und „Made in Germany“ ist so ein Shirt nebenbei auch eine gesunde Alternative zu Schokolade & Co. Und es passt (zusammen gerollt) prima in eine Schultüte.

Schulanfänger-Doublesleeveshirt oliv/beige

BATATA-Shirts findet man in Geschäften für Kinderbekleidung oder Bio-Textilien. Unsere Laden-Liste im Internet zeigt, ob es Batata-Händler in Eurer Nähe gibt. Falls nicht, könnt Ihr auch ganz bequem in unserem Online-Shop bestellen.

AB/CD-Longsleeve lila/apfel/blauSchulanfänger-Shirt navy/hellblau

Schickt uns doch Bilder von Euren Schulkindern in BATATA-Shirts. Die Fotos veröffentlichen wir dann später, natürlich nur mit Eurem Einverständnis, in unserer Onlinegalerie.

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